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Liebe HADLEY's Fans,
im fünften Newsletter zeigen wir Euch Mittel und Wege, die Kulturszene zu unterstützen und geben ein bisschen philosphischen Input. Dazu kommen Ideen für die Wochenendgestaltung und natürlich wieder ein leckeres Rezept zum Nachkochen - diesmal zum gesund bleiben.  

Rezepte zum GENIESSEN, Ideen zum SEHEN & HÖREN, Neuigkeiten vom SALON, Inspiration zum MACHEN und ein Aufruf zur SOLIDARITÄT...

GENIESSEN

HÜHNERSUPPE - BLEIBT GESUND

Eure Gesundheit liegt uns am Herzen. Deshalb gibt es in dieser Woche einen Klassiker der gesund-machenden Küche - Hühnersuppe. So ein bisschen "aus der Hüfte geschossen", weil streng nach Rezept habe ich die, ehrlich gesagt, noch nie gemacht. Gibt (nicht nur bei Krankheit) ordentlich Kraft und Power. Bleibt gesund und lasst es Euch schmecken!

Zutaten
1 Suppenhuhn | 2 große Gemüsezwiebeln | 1/2 Sellerie Knolle | 1 Bund Karotten | 1-2 Petersilienwurzeln | 1 Stange Lauch || 1 Tl. Pfefferkörner | 1 Tl Wacholderbeeren | 2 Lorbeerblätter | 3cm Ingwerstück (geschält und in Scheiben geschnitten) | 3 halbierte Knoblauchzehen | ½ unbehandelte Zitrone in Scheiben

Zubereitung
Die Zwiebeln halbieren – Schale dranlassen – und mit der offenen Seite nach unten in einer Pfanne dunkelbraun anschmoren. Derweil das Suppengemüse klein schneiden. Das Huhn zusammen mit den angeschmorten Zwiebeln, der gewürfelten Sellerie Knolle, den Karotten, Lauch und Petersilienwurzeln in einen großen Topf tun, Zitronenscheiben dazu. Mit ca. 3 Liter Salzwasser angießen und etwa eine Stunde köcheln lassen. Dann die restlichen Zutaten hinzugeben und das Ganze noch etwa 1 Stunde köcheln lassen. Am Ende nach Belieben mit Sojasoße o.Ä. abschmecken. Das Huhn aus dem Topf nehmen, das Fleisch von den Knochen nehmen bzw. zupfen und zurück in die Suppe geben.
Vor dem Servieren noch ½ Bund Frühlingszwiebeln kleingehackt in den Topf geben. Fertig!
WEINEMPFEHLUNG

Heute wird Geburtstag gefeiert – im heimischen Garten und im Geiste mit allen Freunden und lieben Menschen, die man gerade nicht persönlich treffen kann. Dazu gibt es den ganzen Tag Crémant.
Ich habe schon mal angefangen und wer seine eigenen Vorräte auch mal wieder aufstocken möchte, dem empfehle ich folgenden Tropfen von unserem Weinhändler:

Rosé Crémant | D'Alsace Brut Grand C | Elsass

Rote Waldbeere, elegant, fruchtig – sinnlich! In der Beschreibung heißt es “macht Lust auf mehr…“ – das kann ich nur bestätigen. Für diesen Crémant wird ausschließlich Most von handverlesenen Trauben aus der ersten Pressung verwendet. Die Reifezeit beträgt ca. 24 Monate. Wunderbar!

1 Flasche á 0,75 l 16,90 Euro // Karton á 6 Flaschen 101,49 Euro

Direkt online zu bestellen bei unseren Weinhändlern Marc und John von Weinport.de. Wer persönlich vorbeischauen möchte und lieber Flaschenweine einkauft: Marc ist immer Freitagnachmittags von 15-18 Uhr vor Ort (Bogenstraße 11)

SEHEN & HÖREN

A FILM A DAY - KURZFILME FÜR ALLE LEBENSLAGEN


Sechs Wochen lang werden auf dotdotdot.at täglich Kurzfilme aus aller Welt online zugänglich gemacht. Auch darüber hinaus können sie weiter gestreamt werden.


Das Openair-Kurzfilmfestival dotdotdot aus Wien hat sich für die Corona-Zeit etwas Besonderes überlegt. Im April werden dort täglich Kurzfilme hochgeladen. Für Kinder ab 4 Jahren und für Erwachsene. Die Devise lautet: A film a day. (unsere Redaktion fragt sich schmunzelnd: keeps the doctor away?) Kurzfilme für alle Lebenslagen. Auch nach Ablauf der drei Wochen können die Filme online weiter geschaut werden. Das Festival selber schreibt: „Ob das euer täglicher Frühstücksfilm oder Betthupferl wird oder ob ihr euch irgendwann einmal eine ganz große Portion Filmvergnügen auf dem eigenen Sofa gönnt, das entscheidet ihr.“

KULTUR IST, WENN MANS TROTZDEM SCHAUEN KANN


Theater, Konzertsäle und Opernhäuser sind derzeit geschlossen. Wer in diesen Tagen dennoch nicht auf Kultur verzichten mag, kann dank digitaler Möglichkeiten einen großen Teil der Angebote von Zuhause nutzen.

Viele Kulturinstitutionen weltweit haben zur Zeit online-Streaming Angebote in ihr Repertoire mitaufgenommen. Ob nun wirklich live gestreamt oder als Video verfügbar: das Angebot sehr breit gefächert. Hier eine kleine Übersicht:

Theater & Performance
Der online-Kulturblog nachtkritik.de hat einen ausführlichen digitalen Spielplan veröffentlicht, der das tägliche Angebot Theater und Performance-Häuser abbildet.
Zwei Tipps aus der Redaktion: Wie wäre es zum Beispiel mit einem Live-Stream am 17.04. von “Effi Briest - mit anderem Text und auch anderer Melodie” aus dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg?
Oder "Rain" und "Achterland" von Anne Teresa De Keersmaeker / Rosas, derzeit bei den Berliner Festspielen abzurufen?

Klassik & Oper
Eine Übersicht über weltweite Livestreams aus der Klassikwelt findet Ihr HIER. Mit dabei sind neben einigen deutschen Opern- und Konzerthäusern wie z.B. den Berliner Philharmonikern, der Staatsoper Hamburg, der Staatsoper unter den Linden oder der Elbphilharmonie auch die Opéra de Paris oder die Wigmore Hall London

Eine weitere Initiative kommt aus Hamburg. Hamburg-Stream ist eine digitale online-Bühne, die in regelmäßigen Abständen Live-Konzerte von vorrangig Jazz MusikerInnen streamt. Anstatt eines "Eintritts" können die KünstlerInnen mit bis großen kleinen Spenden unterstützt werden. Wir empfehlen: morgen Abend (18.04.) ist das Giorgi Kiknadze Trio zu hören.
PLAYLIST DER WOCHE - ABENDS IM HADLEY'S

Natürlich gibt es auch diese Woche wieder frischen Groove und gute Rhytmen...

In dieser Woche kommt die Playlist zur Abwechslung mal wieder von unserem Barkeeper Thommy. Wir wollen ja nicht, dass Ihr vergesst, wie es des Abends im HADLEY's klingt, während Ihr einen leckeren Coktail trinkt oder einen Wein genießt. Mit Thommys Playlist kommt also der Freitag- und Samstagabend direkt in eurem Wohnzimmer an und Ihr könnt Euch zurücklehnen, die Augen schließen und Euch ins HADLEY's träumen.

Dreht die Anlage auf und klickt HIER.


LESEN & SALON

ÜBER DEN DIALOG

Unsere Art zu kommunizieren hat sich in den letzten Wochen radikal verändert. Ein Gastbeitrag von zwei ehemaligen Salon-Gästen.

Heute schreiben für uns Prof. Dr. Stefanie Molthagen-Schnöring, Vizepräsidentin der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, und Dr. Dietmar Molthagen, Leiter des norddeutschen Regionalbüros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Hamburg. Die BuchautorInnen waren bei unserem Salon im Februar zu Gast und rufen auf zum Dialog:

“Ja, wir hatten schon vorher viele technische Möglichkeiten, aber nun sind wir gezwungen, sie zu nutzen. Und dies hat positive wie negative Effekte. Beginnen wir mit dem nicht so Schönen: Tendenzen der Kommunikation in den sozialen Medien verstärken sich derzeit: Es wird permanent gesendet, aber Dialog und argumentativer Austausch sind eher die Seltenheit. Auch wird der „digital divide“, die Spaltung in diejenigen, die Zugang zu den digitalen Kommunikationsmöglichkeiten haben, und denen, bei denen das nicht der Fall ist, noch offensichtlicher. Auf der anderen Seite erleben wir gerade, wie Arbeiten, Lernen und Lehren erleichtert wird, wenn räumliche und zeitliche Grenzen aufgebrochen werden. Und dass wir uns wieder nach Nähe und menschlichen Kontakten sehnen, zeigt ja auch, dass das direkte Gespräch von Angesicht zu Angesicht nicht durch digitale Kommunikation zu ersetzen ist. In diesem Sinne: Lasst uns reden! Bis zum Ende des coronabedingten Ausnahmezustands digital, danach aber auch wieder analog.”

Das Buch der beiden mit dem Titel "Lasst uns reden" ist im Dietz Verlag erschienen und kann für 18 Euro erworben werden.
WIE WOLLEN WIR ZUSAMMENLEBEN?

Gerade in Krisenzeiten wird die Bereitschaft zur aber auch die Notwendigkeit von Solidarität deutlich. Wieso übernehmen wir dieses Konzept nicht in eine Gesellschaft nach der Krise? Ein Ansatz könnte der Konvivialismus sein. Dieses Konzept haben wir bereits in einem unserer Salons zusammen mit dem Herausgeber Frank Adloff diskutiert und es passt unserer Meinung nach sehr, es gerade jetzt nochmal in Erinnerung zu rufen.

Konvivialismus ist von dem lateinischen Wort con-vivere abgeleitet und bedeutet gemeinsam Leben. Der Begriff hat in den vergangenen zehn Jahren einen großen Aufschwung erfahren. Insbesondere 2013, als sich einige Wissenschaftler in Frankreich zusammenschlossen und das Konvivialistische Manifest verfassten. Ein Manifest, das die Kunst des gemeinsamen Lebens propagiert und für das "gemeinsame Ausloten von Möglichkeiten, wie jenseits der Wachstumsgesellschaft ein Zusammenleben möglich sein kann" plädert. Dabei stehen auch Themen wie Sozialität, Konflikt und Individualität im Mittelpunkt und die Frage, wie ökologisch und sozial nachhaltige Formen demokratischen Lebens ausschauen können. Solche Fragen und die geforderte, neue politische Philospophie scheinen heute aktueller als je zuvor und wir empfehlen sie Euch in diesen Tagen als Inspiration.

HIER geht's zur Webseite und zum kostenlosen Download des Manifestes als PDF.

MACHEN

HAMBURG MIT ANDEREN AUGEN SEHEN

Mit dem Rad oder zu Fuß die eigene Stadt oder Region neu entdecken? Dabei hilft der online-Routenplaner Komoot.

Am Wochenende endlich mal wieder (zu zweit oder in der Familie) eine lange Tour machen! Der Outdoor-Blog Komoot hat eine Vielzahl von Routen im Angebot und ermöglicht jedem passende Outdoor-Erlebnisse zu finden, zu planen und zu erleben.
Ihr könnt also entweder eine neue Route entdecken und Euch überraschen lassen oder selbst eine planen und bestimmte Stationen einfügen. Das Ganze kann man dann noch ans Handy schicken lassen (Anmeldung nötig) und los gehts!

Tipp: Komoot gibt es auch als App im Appstore zum Downloaden, dann habt Ihr die Routen direkt unterwegs zur Hand. Außerdem sind die Karten auch offline verfügbar und man kann die Touren speichern und mit FreundInnen teilen.

Also, auf ins nächste Abenteuer!
ICH WILL DOCH NUR SPIELEN

Stundenlang mit Freunden spielen...Pustekuchen in dieser Zeit! Oder..?

Mal wieder bei der ein oder anderen Flasche gutem Wein mit Käseplatte und einer handvoll guter FreundInnen oder mit der Familie Spiele spielen und erst Stunden später merken, wie viel Zeit vergangen ist... So oder so ähnlich könnte der nächste Freitagabend bei Euch aussehen! Wir haben ein paar Tipps gesammelt, wie ein Spieleabend mit Physical Distancing - Hindernissen trotzdem möglich ist!

Online-Angebote:
Hier könnt Ihr (meist ohne Anmeldung) dezentral miteinander spielen:
Mögen die Spiele beginnen!

SOLIDARITÄT

HILF DEINEM KINO, SCHAUE WERBUNG

Diese Zeiten stellen viele Unternehmen und Läden vor große Herausforderungen. Doch wen die Krise insbesondere trifft, sind die Kinos. Diese haben keine Möglichkeit von Außer-Haus-Verkauf, Versandmöglichkeiten etc. und sehen sich zudem von den (eh schon Markt-dominanten) Streamingdiensten zunehmend bedroht, die für viele Menschen eine dankbare Kino-Alternative sind - und diese vielleicht auch nach der Krise bleiben.

Eine Hamburger Kino-Werbe-Agentur hat da nun eine geniale Kampagne entwickelt, wie man ganz einfach von Zuhause aus sein Lieblingskino unterstützen kann - durch Werbung schauen. Auf der Webseite der Kampagne kann man auf einer Karte sein Wunsch- oder Lieblingskino auswählen und entscheiden, ob die Werbung in hoher oder niedriger Qualität gestreamt wird. Und dann geht es auch schon los. Für jeden Werbeclip, der  angeschaut wird, erhält das Kino der Wahl exakt den gleichen Geldbetrag, den es sonst für den Clip auf der großen Leinwand erhalten hätte. Ein Werbeblock dauert um die 7 min und es können auch mehrere Kinos unterstützt bzw. mehrmals ein Werbeblock für das Lieblingskino angeschaut werden. 
Also, holt das Popcorn und die Cola, macht es Euch gemütlich und genießt Werbe-Blockbuster auf der häuslichen Leinwand.

Kleiner Tipp: Man kann die Werbung auch auf dem Tablet, Handy oder PC auf Stumm schalten und muss nicht durchgehend zuschauen...
KEINER KOMMT - ALLE MACHEN MIT

Stell Dir vor es ist Kultur und keiner geht hin. Das erste Nicht-Festival der Welt hat mit dem Ticketverkauf begonnen. Der Erlös soll die Kulturszene in Hamburg stärken.

Die Hamburger Kulturszene ist auf den Kopf gestellt. Privatwirtschaftliche Clubs, die Gastronomie, Theater, Kinos, selbstständige KünstlerInnen und MusikerInnen - alle kämpfen um das Überleben. Aus diesem Grund bilden sich immer mehr Initiativen: Zum Beispiel zur Unterstützung der Clubkultur durch das Clubkombinat oder von MusikerInnen durch RockCity Hamburg e.V.

Auch das #Keiner kommt - Alle machen mit Festival ist eine dieser Initiativen.
Es ist das Nicht-Festival des Jahres und findet am 12. Mai nicht statt. Das Line-Up ist berauschend! Legendäre Bands wie die Beatles, Abba, Madonna oder Billie Eilish werden definitiv...nicht kommen.
Die Aktion wird überall im Netz und durch größere MedienpartnerInnen und KünstlerInnen verbreitet und unter Anderem durch die Hamburger Kulturbehörde und Warner Music unterstützt. Alle versichern: Sie werden garantiert nicht kommen! Für ein symbolisches Ticket zum Spenden-Preis von 22 € kann man ebenfalls nicht dabei sein und so die Hamburger Kulturszene unterstützen. Außerdem gibt es ein breites Angebot an Merchandise Artikeln wie T-Shirts oder Jutebeuteln. Das Geld geht direkt an den Verein HamburgHH e.V., der über die Vergabe der Gelder anhand von eingegangenen Anträgen von bedürftigen KünstlerInnen und Institutionen entscheidet. Die Einnahmen aus der Aktion sollen in gleichen Teilen an die privaten Theater- und Musikbühnen, die Hamburger Filmwirtschaft, Clubs und freie Kulturschaffende verteilt werden.

Und wer sich trotzdem gut unterhalten lassen will kann die vielseitigen (nicht)Ankündigungen diverser Leute auf Twitter zelebrieren.

Bleibt gesund und munter! Wir hoffen, unser Newsletter hat Euch gefallen. Bei Anregungen und Ideen schickt uns gerne Eure Impulse an adolph@tinaheine.de.

Unser nächster Wohnzimmer – Newsletter kommt am 24.04. zu Euch ins Haus geflattert.


Eure Tina gemeinsam mit Laura und dem ganzen Team

Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

Tina Heine | Geschäftsführung

Hadley´s GmbH | Beim Schlump 84a | 20144 Hamburg

Mail: hadleys@hadleys.de | www.hadleys.de
phone: +49 (0)40 411 2529 20 | mobile: + 49 (0)178 4545 424

Eingetragen im Handelsregister HRB 61935 beim Amtsgericht Hamburg
Geschäftsführerin: Tina Heine