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Racism
Liebe FreundInnen des HADLEY`s,
endlich wieder ein bisschen Normalität: Wir können uns wieder die Haare schneiden und ins Museum gehen. In dieser Woche wollen wir Euch aber dieses Mal keine kulturellen Tipps geben, denn diese gibt es zurzeit zahlreich, wir wollen Euch auf andere wichtige Dinge aufmerksam machen: Alltagsrassismus und Fridays For Future.
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GENIESSEN

HADLEY's WEEKENDER - fällt diese Wocher leider aus

Ihr Lieben, wir haben Euch schon vermisst, doch unser Koch ist leider krank und da uns Eure und unsere Gesundheit natürlich wichtig sind, muss die Küche am Freitag leider zu bleiben. Nichtsdestotrotz wollen wir Euch das Wochenende mit einem leckeren Tipp versüßen, den Ihr hier unten nachbacken könnt. Der nächste Weekender wird am 26.03.21 nachgeholt. Im kommenden Newsletter erzählen wir Euch dann auch etwas über unseren geplanten HADLEY´s Osterweekender - stay tuned.
 
Mario´s Kaiserschmarren
Was Du für 4 Pers. benötigst: 120 g Mehl, 250 ml Milch, 4 Eigelb, 1 Vanilleschote (Mark), 1 TL abgeriebene unbehandelte Zitronenschale, 40 g Braune Butter, 4 Eiweiß, 60 g Zucker, 40 g Butter, 2 EL Rumrosinen, 2 EL Mandelblättchen (geröstet), Salz
Kaiserschmarrn1. Schritt
Backofengrill einschalten. Mehl und Milch zusammen verrühren. Braune Butter, Eigelbe, Zitronenschale und Vanillemark unterrühren
2. Schritt
Eiweiße mit einer Prise Salz verrühren, die Hälfte des Zuckers langsam zu einem festen Schnee weiterschlagen.
Den Eischnee unter die Eigelbmasse aus Schritt 1) heben.
3. Schritt
1 TL Butter in zwei kleine ofenfeste Pfannen (etwa 24 bis 26 cm Ø) bei geringer Temperatur zerlasssen. Daraufhin den Kaiserschmarrenteig in den Pfannen verteilen und etwa 2 Minuten hell bräunen. Die Mandelblätter und (abgetropften) Rumrosinen drauf streuen und mit Teig bedecken. Erst eine Pfanne, dann die andere Pfanne auf der untersten Schiene 3 Minuten goldig backen.
4. Schritt
Teller vorwärmen. Kaiserschmarren mit einer Gabel in mundgerechte Stücke zerteilen, restliche Butter und Zucker auf dem Herd bei mittlerer Hitze etwas karamelisieren.
5.Schritt
Kaiserschmarren auf vorgewärmte Teller servieren und mit Puderzucker bestreuen.
 
Gutes gelingen und an Guaden :)


SEHEN & HÖREN

Von Marokko nach Spanien – ein Sprung ins Paradies?

LES SAUTERS – Those Who Jump
LES SAUTERS
In dieser Woche wollen wir Euch einen Film vorstellen, den wir bereits 2017 anlässlich der Ethnografischen Filmtage des Instituts für Ethnologie und Kulturwissenschaft der Universität Bremen gesehen haben - LES SAUTERS – Those Who Jump: Vom Berg Gurugu blickt man auf die spanische Exklave Melilla an der nordafrikanischen Mittelmeerküste. Afrika und die Europäische Union werden hier durch eine hochgesicherte Grenzanlage, bestehend aus drei Zäunen, voneinander getrennt. In den Wäldern des Bergausläufers leben Geflüchtete, meist aus der Subsahara-Region, die versuchen, diese direkte Landgrenze zwischen Marokko und Spanien zu überqueren. So auch der Malier Abou Bakar Sidibé, der zugleich Protagonist und Dokumentierender in Les Sauteurs ist. Abou Bakar Sidibé, um den es eigentlich in dieser Dokumentation geht, wird selber zum Dokumentierenden und hält seinen „Sprung über den Zaun“ filmisch fest. Ein absolut lebensnaher Film, der unter die Haut. Auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung könnt Ihr hier den Film ansehen. 

Ein Mörder aus der Nachbarschaft
Hanau, 19.02.20

Auch in Deutschland haben wir leider wieder vermehrt mit rassistischen Anschlägen zu tun – ein riesiges Medienecho war und ist immer noch der Anschlag am 19.02.20 in Hanau. Dort wurden neun junge Menschen aus rassistischen Motiven in einer Shishabar erschossen. In der ARD Reportage Hanau eine Nacht und ihre Folgen berichten die Angehörigen und Überlebenden und erzählen wie sie die Tatnacht und die Monate danach erlebt haben. 



PLAYLIST DER WOCHEKerze
In dieser Woche mal was anderes...

Es ist ein sehr wichtiges und leider noch großes Thema - das zeigt sich bspw. durch die Attentate in Hanau 2020. Daher haben wir entschieden, diesmal auf eine Playlist zu verzichten und stattdessen diesen Podcast zu empfehlen: In "190220" thematisiteren Sham Jaff und Alena Jabarine eben diesen Tag in Hanau und geben den Familienangehörigen und Hinterbliebenen viel Raum. Der rechtsterroristischen Anschlag wird hier einerseits aus der Opferperspektive betrachtet, andererseits werden die Ereignisse in einen großen, gesellschaftlichen Kontext gesetzt. Hören könnt Ihr die Folgen hier.

LESEN & SALON

Die wunderbare Welt der Bücher
Internationale Tag gegen Rassismus - Bücher die uns sensibilisieren
Buch
Am 21.März.2021 findet der jährliche Internationale Tag gegen Rassismus statt. Seit 1979 findet zusätzlich zu dem Tag auch die jährliche Internationale Woche gegen Rassismus statt. Die Schneide zwischen Rassismus und Alltagsrassismus kann manchmal sehr schmal sein, denn bereits die einfache und sicherlich ohne rassistischen Gedanken gemeinte Frage: „Wo kommst Du eigentlich her?“, kann verletzend und auch rassistisch sein. Bereits Kleinigkeiten können uns dabei helfen, niemandem auf die Füßen zu treten und vor allem nicht unbewusst rassistisch zu sein. Hier haben wir für Euch drei von vielen anderen wichtigen Büchern, die uns im Alltag sensibilisieren können. Für weitere Inspiration schaut doch gerne im Buchkontor Hamburg vorbei. Wenn Ihr bei einer Buchbestellung das Stichwort "HADLEY´s" nennt, erhaltet Ihr einen Gutschein für ein Glas Crémant, den Ihr, sobald es wieder möglich ist, bei uns im HADLEY´s einlösen könnt.

Alice Hasters - Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten
Wer Rassismus bekämpfen will, muss Veränderung befürworten – und die fängt bei einem selbst an. „Darf ich mal deine Haare anfassen?“, „Kannst du Sonnenbrand bekommen?“, „Wo kommst du her?“ Wer solche Fragen stellt, meint es meist nicht böse. Aber dennoch: Sie sind rassistisch. Warum, das wollen weiße Menschen oft nicht hören. Alice Hasters erklärt es trotzdem. Eindringlich und geduldig beschreibt sie, wie Rassismus ihren Alltag als Schwarze Frau in Deutschland prägt. Dabei wird klar: Rassismus ist nicht nur ein Problem am rechten Rand der Gesellschaft.

Noah Sow - Deutschland Schwarz Weiß: Der alltägliche Rassismus
Im Leben und in der Schule lernen wir heute noch so genanntes »Grundwissen«, das direkt aus der Kolonialzeit stammt. In deutlicher Sprache und mit tiefgründigem Humor entlarvt die bekannte Künstlerin und Aktivistin Noah Sow den deutschen Alltagsrassismus und bietet Lösungsvorschläge.

Ibram X. Kendi - How to be an Antiracist
Die gute Nachricht ist, dass wir uns in jedem Moment dafür entscheiden können, antirassistisch zu handeln. Denn »rassistisch« und »antirassistisch« sind keine festgeschriebenen Identitäten, und wir können unsere Haltung jederzeit ändern. In seinem so brillanten wie mitreißenden Buch zeigt er anhand der eigenen Geschichte, dass Neutralität im Kampf gegen Rassismus keine Option ist: Wir sind in unserer Ignoranz so lange Teil des Problems, bis wir Teil der Lösung werden und aktiv antirassistisch handeln.



MACHEN

 #everynamecounts

Digitales Denkmal für die OpfeGedenkstätter des Nationalsozialismus

Das Arolsen Archiv, das Internationale Zentrum über NS-Opfer, hat das Crowdsourcing-Projekt „Jeder Name zählt“ gegründet, mit dem Ziel des Gedenkens der NS-Opfer und dem Errichten eines digitalen Denkmals. Sie haben über 26 Millionen Dokumente online gestellt, die mit unserer Hilfe erfasst werden können. Die Erfassung jedes Namens zählt und hat eine große Bedeutung für die Angehörigen und ForscherInnen. Mit ein paar Klicks kann man schon großes bewirken. Hier könnt Ihr mitmachen.
In Berlin findet bereits seit dem Holocaust-Gedenktag am 27.01. jeden Abend an der Fassade der Französischen Botschaft eine Medieninstallation statt, um an die Opfer der NS-Diktatur zu erinnern. Die KünstlerInnengruppe Urbanscreen hat mit Hilfe der Dokumente aus dem Archiv einige Namen der NS-Opfer auf die Wände projiziert.



SOLIDARITÄT

Globaler Klimastreik am 19.03.21

Sommertage im Februar – Schön und gleichzeitig erschreckendThere is no Planet B

Ein ganz anders Thema, aber auch unabdingbar und wichtig: Schön waren sie ja, die Tage im Februar, an denen wir unsere Winterjacken in Schrank lassen konnten und mache von uns die bereits in die hinterste Ecke geräumte Sonnencreme wieder heraus gekramt haben – aber ganz richtig kann es nicht sein. Es war schließlich noch Februar und trotzdem vermeldetet der deutsche Wetterdienst an sechs aufeinanderfolgenden WINTERtagen mindestens 20 Grad in Hamburg. Unsere FreundInnen von der Hamburger Klimawoche haben uns folgende Aktion von Fridays for Future ans Herz gelegt: „Um den Druck auf die Politik zu erhöhen, organisiert Fridays for Future am kommenden Freitag, 19. März, den nächsten globalen Klimastreik. Mitmachen geht auch online: Erstellt ein kreatives Streikbild und ladet es am 19. März ab 9 Uhr auf die Streikkarte. Ab 12 Uhr könnt Ihr außerdem den Livestream verfolgen. Alle Infos gibt es hier.


Bleibt gesund und munter! Wir hoffen, unser Newsletter hat Euch gefallen. Bei Anregungen und Ideen schickt uns gerne Eure Impulse an john@tinaheine.de. 

Euer Redaktionsteam Lea & Lisa

Wenn Sie diese E-Mail (an: lisa_meier1@gmx.de) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

Tina Heine | Geschäftsführung

Hadley´s GmbH | Beim Schlump 84a | 20144 Hamburg

Mail: hadleys@hadleys.de | www.hadleys.de
phone: +49 (0)40 411 2529 20 | mobile: + 49 (0)178 4545 424

Eingetragen im Handelsregister HRB 61935 beim Amtsgericht Hamburg
Geschäftsführerin: Tina Heine